Fahrraddiebstahl: Wie man den Versicherungsanspruch geltend macht

• Charlotte Haefner • 26 Kommentare • 

Endlich beginnt wieder der Frühling, und mit den ersten Sonnenstrahlen werden auch die Fahrradfahrer wieder auf die Straßen gelockt. Doch mit Beginn der Fahrradzeit startet leider auch die Fahrraddiebstahl-Zeit. Fahrräder sind verhältnismäßig einfach zu klauen und lassen sich vor allem schnell wieder weiterverkaufen. Aufgeklärt werden in Berlin nur etwa 3,9 % der Diebstähle. Daher ist es wichtig, das Fahrrad gegen Diebstahl zu versichern.

Frühlingszeit ist Fahrradzeit

Für Viele ist das Fahrrad das Fortbewegungsmittel erster Wahl. Denn mit dem Drahtesel bleibt man unabhängig vom Fahrplan der öffentlichen Nahverkehrsmittel und kann dem Gedränge voller U-Bahnen und Busse entgehen. Und nebenbei tut man auch etwas für die Gesundheit.
Vor allem im Frühling, wenn die Temperaturen wieder steigen, ist es sehr angenehm, bei einer Tour an der frischen Luft in die Pedale zu treten.
Doch eben weil Fahrräder so ein beliebtes Fortbewegungsmittel sind, sollte man das eigene auch vor Langfingern schützen.

Berlin ist Spitzenreiter, wenn es um Fahrraddiebstahl geht – und zählt zusammen mit Bremen und Hamburg zu den Bundesländern mit den meisten gemeldeten Fahrraddiebstählen. In der Hauptstadt wurden 2017 laut Polizei mehr als 27.000 Fahrraddiebstähle gemeldet.

Das heißt: In etwa alle 17 Minuten schlägt ein Langfinger zu. Insgesamt dürfte die Dunkelziffer aber viel höher liegen. Durchschnittlich entstand pro Fahrraddiebstahl ein Schaden von 629 Euro: Das ergibt eine Gesamtsumme von mehr als 17 Millionen Euro allein im Jahr 2017. Deswegen ist es wichtig, sein Fahrrad immer gut abzusichern, bevor man es irgendwo stehen lässt. Nützlich können natürlich auch Gadgets wie z. Bsp. Fahrrad-Tracker sein.

Auf der interaktiven Karte von Berlin können Sie nachschauen, in welchem Berliner Kiez besonders viele Fahrräder wegkamen und in welchem Bezirk Sie Ihren Drahtesel noch verhältnismäßig bedenkenlos (gesichert!) abstellen können. 

Wer sein Fahrrad liebt…der schließt es ab!

Um ein Fahrrad zu sichern, sollte man es immer, sobald man es draußen abstellt, mithilfe eines Fahrradschlosses abschließen – auch wenn Sie nur mal eben schnell zum Bäcker flitzen. Ein gut sichtbarer Abstellort kann außerdem Langfinger abschrecken, denn so kann er Schlösser nicht unbeobachtet und heimlich knacken, da es viele potenzielle Augenzeugen gibt.

Öffentliche Plätze können aber auch Anonymität fördern: hier gilt es, Personen, die sich auffällig lange an einem Schloss zu schaffen machen, gegebenenfalls einfach anzusprechen.

Aber Schloss ist nicht gleich Schloss: hier gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Man sollte beim Kauf nicht nur auf den Preis schauen, denn billig verarbeitete Schlösser von minderwertiger Qualität lassen sich natürlich auch entsprechend leicht knacken.
Häufig wird ein u-förmiges Bügel- oder Panzerkabelschloss als besonders sicher empfohlen. Wer ganz sicher gehen will, verwendet sogar zwei unterschiedliche Schlösser, um sein Fahrrad zu sichern: das kann besonders bei teuren Modellen Sinn machen.

Doch auch wenn das Schloss noch so gut ist: wenn man nur die Reifen und nicht den Rahmen abschließt oder wenn sich ihr Rad einfach wegtragen lässt, dann ist natürlich auch das stabilste Schloss vollkommen wirkungslos. Daher sollten Sie Ihren Drahtesel immer an unbeweglichen Gegenständen wie fest verankerten Fahrradbügeln oder Laternenmasten sichern.

Wer sein Fahrrad liebt, der sichert es ab

Eine weitere Maßnahme, die Sie ergreifen können, ist Ihr Fahrrad individuell zu kennzeichnen. So wird es aufgrund des erhöhten Wiedererkennungswerts für einen Straftäter weniger attraktiv. Auf jeden Fall sollten Sie sich aber die Rahmennummer notieren, denn anhand dieser lässt sich Ihr Rad identifizieren. Sie kann an verschiedenen Stellen Ihres Fahrrades hinterlegt sein und lässt sich entweder an Lenkerkopf, der Sattelstütze, dem Rahmenrohr oder dem Tretlager finden.

Hinterlegen können Sie alle wichtigen Daten in Ihrem Fahrradpass, der sowohl in Papierform, als auch als App verfügbar ist. Hier können auch weitere Details wie Radtyp, Hersteller, Modell und Farbe des Rads gespeichert werden.

Fahrrad weg – was tun?

Nur einen Augenblick aus den Augen gelassen, und das Fahrrad ist trotz aller Vorkehrungen weg. Was nun?

Natürlich ist so eine Situation sehr ärgerlich, zumal Viele zur Fortbewegung im Alltag auf ihr Fahrrad als angewiesen sind. Doch unter bestimmten Bedingungen übernimmt Ihre Versicherung den Schaden, der durch den Diebstahl entstanden ist. Die folgenden wichtigen Schritte helfen dabei, den Versicherungsanspruch geltend zu machen, um nicht auf dem Schaden sitzen zu bleiben:

1. Den Fahrraddiebstahl der Polizei melden

Zugegeben, die Chance, dass Ihr Fahrrad nochmal auftaucht, ist leider verschwindend gering. Dennoch sollten Sie den Diebstahl unbedingt innerhalb von 48 Stunden melden.
Dieser Schritt ist besonders wichtig!
Die Versicherung kommt nämlich nur auf, wenn Sie Anzeige bei der Polizei erstattet und Ihr Fahrrad als gestohlen gemeldet haben. Das ist mittlerweile sogar online möglich.

Für das Erstatten der Anzeige sollten Sie alle Daten zu Ihrem gestohlenen angeben, die Sie zur Hand haben. Dazu gehören:

– Modell
– Rahmennummer
– Rahmengröße
– Farbe
– Eigentumsnachweis
– Weitere Erkennungsmerkmale

Die Diebstahlanzeige der Polizei müssen Sie als Beweis bei der Versicherung vorlegen, um überhaupt erst einen Versicherungsanspruch geltend zu machen zu können.

2. Welcher Versicherungsanspruch besteht?

Die Hausratversicherung übernimmt nur in bestimmten Fällen den Schaden eines Fahrraddiebstahls. Daher sollten Sie zunächst einmal prüfen, welche Leistungen in Ihrer Versicherung überhaupt abgedeckt sind. Im Regelfall zahlt die Versicherung nämlich nur dann, wenn das Fahrrad aus der Wohnung, dem abgeschlossenen Keller oder der abgeschlossenen Garage entwendet wurde. Wurde Ihr Fahrrad allerdings im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf dem Marktplatz gestohlen, so springt die Hausratversicherung nicht ein.

Es besteht allerdings die Möglichkeit, die Hausratversicherung zu erweitern und Fahrraddiebstahl zusätzlich mit abzusichern. In diesem Fall ist das Fahrrad auch während des Gebrauchs (natürlich nur, wenn es ordnungsgemäß angeschlossen ist) auch an zusätzlich festgelegten Orten außerhalb des versicherten Wohnraums geschützt.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Fahrraddiebstahl auch über die Haftpflichtversicherung abgesichert wird. Das ist nicht so!
In der Haftpflichtversicherung ist Fahrraddiebstahl nicht inbegriffen.
Die Haftpflichtversicherung regelt Schäden, die man selbst dritten Personen, dem Sacheigentum dritter Personen oder dem Vermögen dritter Personen zufügt. Wenn man z.B. auf dem Fahrrad unterwegs ist und bei einem Unfall eine dritte Person verletzt, würde die eigene Haftpflichtversicherung die Unfallkosten der verletzten Person übernehmen. Die Schadensregulierung läuft dabei immer über die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers.

3. Den Versicherungsanspruch geltend machen

Soll die Hausratversicherung den Schaden übernehmen, müssen Sie ihn unverzüglich melden. Wichtig sind für die Versicherung neben dem Wert des Fahrrades vor allem folgende Punkte:

Wenn Ihre Hausratversicherung den Schaden übernehmen soll, müssen Sie ihn unverzüglich melden. Neben dem Wert des Fahrrades müssen Sie bei der Versicherung vor allem folgende Punkte angeben:

  • Polizeiliches Aktenzeichen der Anzeige bei der Polizei:
    Wichtig ist ein Beweis für den Besitz des Fahrrades. Dieser wird im Idealfall durch die Seriennummer des Rads festgestellt. Diese sollten Sie sich beim Kauf des Fahrrads unbedingt notieren. Haben Sie die Seriennummer nicht parat, können als Eigentumsbeweis aber auch Foto, Kauf- oder Reparaturbelege dienen.
  • Bescheinigung des örtlichen Fundbüros:
    Einige Versicherungen verlangen einen Nachweis, dass der Diebstahl des Fahrrads auch hier gemeldet wurde.
  • Detailfragen zum Diebstahl:
    Beantworten Sie unbedingt folgende Fragen: Wo und wann ist das Fahrrad gestohlen worden? Wo und wie war das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls angeschlossen? Falls es aus einem Raum gestohlen wurde: Konnten Einbruchsspuren festgestellt werden? Die Versicherung möchte hier überprüfen, ob ein Versicherungsanspruch für den Fahrraddiebstahl besteht, denn die meisten Versicherungen haben einige Einschränkungen, die ausgeschlossen werden müssen. Es kann zudem nicht schaden, das aufgebrochene Schloss mitsamt Schlüssel (falls es denn noch da ist) als Beweis mitzubringen.

Übrigens: Viele Versicherungen haben Vordrucke für Schadensmeldungen auf ihrer Homepage. Diese kann man sich einfach runterladen und ausfüllen, und weiß somit genau, welche Angaben für die Versicherung wichtig sind.

Nun heißt es: Warten!

Wenn der Fahrraddiebstahl nach drei Wochen nicht aufgeklärt werden konnte, beziehungsweise Ihr Fahrrad auch nirgendwo wieder aufgetaucht ist, haben Sie Anspruch auf Schadensregulierung der Hausratversicherung. Im Regelfall müssen Sie nicht länger als 2 bis 3 Wochen auf die Bearbeitung Ihrer Unterlagen warten, je nach Umfang des gemeldeten Schadens kann sich die Überprüfungszeit allerdings gegebenenfalls verlängern.

In der Zwischenzeit können Sie auch selbst aktiv werden:
Klappern Sie mal die verschiedenen Flohmärkte der Stadt ab, in Berlin beispielsweise den Flohmarkt in Treptow beim Badeschiff oder sonntags im Mauerpark. Es kann auch nicht schaden, mal ein Auge auf verschiedene Internetportale zu haben, ob Sie Ihren geliebten Drahtesel dort vielleicht in den Kleinanzeigen wiederfinden.

Es gibt im Netz außerdem Seiten, auf denen Sie Ihr Fahrrad mit Angabe von Rahmennummer, Fotos und besonderen Merkmalen als gestohlen melden können. Vielleicht entdeckt ja ein anderer Nutzer aus der Community Ihr gestohlenes Zweirad – denn viele Augen sehen mehr als zwei.
Mit der Suche nach Ihrem Fahrrad sollten Sie allerdings zügig beginnen – denn oft wird das Diebesgut schnell ins Ausland gebracht, um von dort weiterverkauft zu werden.

(Dieser Artikel wurde überarbeitet und am 17.04.2019 aktualisiert.)

Die Evolution des iPhones

• Charlotte Haefner • Keine Kommentare • 

Inzwischen ist es unser täglicher Begleiter und aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Ob unterwegs, im Bett und sogar im Badezimmer: Überall ist er dabei, der neue beste Freund des Menschen  – die Rede ist nicht von einem treuen Haustier, sondern vom Smartphone.
Dabei ist unser elektronische Wegbegleiter noch relativ jung – das Zeitalter des smarten Mobiltelefons, wie wir es heute kennen, wurde erst 2007 mit der Einführung des iPhones eingeläutet.

Evolution des iPhones Infografik

Das iPhone – eine Erfolgsgeschichte

Der Hersteller des iPhones, das Unternehmen Apple, ist nach Samsung bis heute die beliebteste Smartphone-Marke der Deutschen. Die Kultmarke mit dem Apfel-Logo und dem typischen “i”-Zusatz, die von Ron Wayne, Steve Jobs und Steve Wozniak am 1. April 1976 ins Leben gerufen wurde, ist weltweit bekannt.

Mit dem iPhone, das sozusagen zum Prototyp der modernen Mobiltelefone wurde, begann der Siegeszug der Smartphones auf dem deutschen Markt. Zwar war das erste iPhone, das Modell 2G, im Vergleich zu anderen zu dieser Zeit auf dem Markt erhältlichen Handys recht teuer. Dies stand seinem Erfolg jedoch nicht im Wege: So wurden allein am ersten Wochenende mehr als eine halbe Million Geräte verkauft.

Auch in Sachen Design setzte Apples Smartphone Maßstäbe: Die Ausstattung mit einem Multi-Touchscreen, der durch Gesten mit mehreren Fingern gesteuert werden konnte, hob sich von den damals marktüblichen Tastenhandys ab und versprach einen Blick auf die Technologie der Zukunft. Nach dem großen Erfolg des iPhones wurde der Touchscreen auch bei den Modellen anderer Hersteller übernommen, während die physische Tastatur immer weiter in den Hintergrund rückte.

Größer, schneller, leistungsstärker

Das erste Mobiltelefon – Motorola DynaTAC 8000x

Seitdem hat das iPhone eine rasante Entwicklung hinter sich. Durch den stetigen technologischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte steigerten sich sowohl die Leistung, als auch Speicher, Auflösung und Bildqualität enorm. Dabei blieb das Format des iPhones handlich, um es weiterhin mühelos in die Hosentasche stecken und im Alltag stets bei sich tragen zu können – etwas, das mit dem ersten Mobiltelefon überhaupt, dem Motorola DynaTAC 8000x, mit einem Gewicht von 800g und der Höhe einer DIN-A-4 Seite wohl kaum möglich gewesen wäre.

Neben dem Trend zu größeren Bildschirmflächen (aktuelle Modelle haben nicht einmal mehr einen Home-Button, sondern ein vollflächiges Display!) sowie zunehmender Leistung gewann das iPhone mit jedem neuen Modell auch zusätzliche, neue Funktionen hinzu.

Ursprünglich hauptsächlich zum Telefonieren gedacht, ist das heutige Handy inzwischen ein echter Allrounder: Schnappschüsse machen, Musik hören, im Internet surfen, navigieren, Finanzen managen oder eine schnelle Runde “Quizduell” zwischendurch: das iPhone hat heutzutage den Funktionsumfang eines kleinen, portablen Minicomputers.

Neue Features und Innovationen

Entsprechend häufig wird es auch zur Hand genommen. Doch während wir unseren elektronischen Wegbegleiter nutzen, vertrauen wir ihm auch viele persönliche Daten an. Damit diese nicht in falsche Hände geraten, setzt Apple mit seinen neuen iPhone Modellen zum Schutz vor Unbefugten zunehmend auf Personalisierung.

So wurde das iPhone 5S erstmals mit einem Fingerabdruckscanner ausgestattet, um das Telefon entsperren und benutzerbezogene Onlinedienste wie das Bezahlmittel “Apple Pay” nutzen zu können. Bei den aktuellen Modellen X, XR und XS erfolgt die Authentifizierung des Nutzers durch die Gesichtserkennung “FaceID”.

Doch nicht nur am Gerät selbst, sondern auch für das Zubehör des iPhones entwickelte Apple in den vergangenen Jahren neue Innovationen: mit den kabellosen Bluetooth Kopfhörern “AirPods” sowie einer Aufladung des Smartphones durch Auflegen auf ein Induktions-Ladegerät soll dem Kabelsalat Schritt für Schritt ein Ende bereitet werden.

Eine Marke – viele Modelle

Mit stetig zunehmendem Funktionsumfang und steigender Leistungsfähigkeit schnellen auch die Kaufpreise der neuen iPhone Modelle immer weiter in die Höhe: Um ein solches zu erwerben, muss man daher immer tiefer in die Tasche greifen. Bei den aktuellen Modellen liegen die Preise inzwischen im vierstelligen Bereich.

Um jedoch weiterhin einen breiten Markt bedienen zu können, brachte Apple zusätzlich zu seinen Smartphone-Flaggschiffen immer wieder sogenannte Übergangsmodelle wie das iPhone SE heraus. Diese haben im Vergleich zu den aktuellen Modellen zwar einen etwas reduzierten Funktionsumfang, gleichzeitig jedoch einen deutlich geringeren Preis.

Doch auch in die andere Richtung geht dieses Angebot: Wer bereit ist, ein wenig mehr hinzublättern, für den bietet Apple getreu dem Motto “je größer, desto besser” bei einigen iPhone Modellen eine “Plus”-Variante an, die sich durch ein besonders großes Display auszeichnet.

iPhone Reparaturkosten
Einführungspreis und Display-Reparaturkosten der iPhone-Modelle bei stationärem Drittanbieter

Reparaturkosten sind oft höher als erwartet

Die steigende Leistungsfähigkeit der eingebauten Technik bringt zwar viele neue Funktionen, aber dennoch nicht ausschließlich Vorteile mit sich, da sie gleichzeitig immer filigraner und komplizierter wird, was sich sowohl auf die Störungsanfälligkeit, als auch auf die Reparaturkosten auswirken kann. So ist das Betriebssystem der aktuellen Smartphones zwar viel leistungsfähiger als das seiner Vorgänger von 2007, jedoch durch seine Komplexität auch anfälliger für Softwarefehler.

Auch durch äußere Einwirkung ist schnell mal ein Schaden passiert, zumal unser Handy als ständiger Begleiter zunehmend den Gefahren des Alltags ausgesetzt ist. Ein unachtsamer Moment genügt und -schwupps!- küsst das geliebte Smartphone den Asphalt. Bei dem großflächigen Display ist in diesem Fall ein Schaden oft vorprogrammiert und schnell prangt auf dem Bildschirm die berüchtigte kostenlose “Spider-App”. Tatsächlich sind Displayschäden die häufigsten gemeldeten Schäden bei Smartphones. Daher lohnt es sich, dem teuren Gerät zuliebe über geeignete Schutzmaßnahmen nachzudenken – zum Beispiel in Form sogenannter Bumper oder Handyhüllen.

Bei Schäden an Soft- oder Hardware können aktuelle iPhone Modelle in der Regel nur noch vom Fachmann repariert werden – selbst das Öffnen des Geräts, um beispielsweise den Akku auszutauschen, sollte inzwischen nicht mehr in Eigenregie unternommen werden. Hierfür ist Spezialwerkzeug notwendig, ohne welches das Aluminiumgehäuse sichtbare Kratzer davontragen kann. Auch für einen Displaytausch muss das gesamte Gerät geöffnet werden – dementsprechend hoch fallen die Kosten einer sachgemäßen Reparatur aus.

Diese haben, genau wie der Neupreis der Geräte, aufgrund der steigenden Komplexität der verbauten Technologie, eine klar steigende Tendenz. Sie unterscheiden sich aber zusätzlich auch von Anbieter zu Anbieter: im Fall der obenstehenden Grafik handelt es sich um die Preise eines stationären Drittanbieters. Wer sich für eine Reparatur direkt beim Apple-Support entscheidet, muss damit rechnen, dafür eine deutlich höhere Summe investieren zu müssen.

Daher lohnt es sich, beim Kauf eines neuen iPhones über eine Handyversicherung nachzudenken, um einer saftigen Rechnung der Reparaturwerkstatt zu entgehen, vor allem, wenn es sich bei dem erworbenen Gerät um eines der neuesten Modelle handelt.

Mit der Handyversicherung von Friendsurance sind sie in einem Schadensfall auf der sicheren Seite: Bereits zum vierten Mal in Folge wurde sie von CHIP zum Testsieger gekürt. Haben Sie Fragen zur Handyversicherung von Friendsurance? Dann schreiben Sie uns eine Mail an support@friendsurance.de. Sie erreichen uns auch telefonisch unter der Telefonnummer 0800-0870880!

Digitale Bancassurance mit Friendsurance Business

• Charlotte Haefner • Keine Kommentare • 

Friendsurance hat mit einer digitalen Bancassurance-Lösung seine Aktivitäten auf den Bankensektor ausgeweitet. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation mit der Deutschen Bank. Hier operiert Friendsurance unter dem Namen “Friendsurance Business”. Was es mit der neuen Marke auf sich hat und was das für Sie bedeutet, lesen Sie hier.

Was ist Friendsurance Business?

Bei Friendsurance Business handelt es sich um eine neue Marke von Friendsurance, unter der digitale Bancassurance angeboten wird.

Was macht Friendsurance Business genau?

Das Ziel von Friendsurance ist es, Versicherungen für alle kundenfreundlicher zu machen:  Als Begründer der Peer-to-Peer-Versicherung hat Friendsurance bereits 2010 den Schadensfrei-Bonus entwickelt.

Unter der neuen Marke Friendsurance Business wagt sich Friendsurance nun in ein weiteres Geschäftsfeld vor: Die “digitale Bancassurance”, die Digitalisierung von Versicherungsgeschäften für Banken oder Versicherungen und deren Endkunden.

Das bedeutet: Diese Angebote von Friendsurance Business sind nicht auf der Webseite von Friendsurance verfügbar, sondern nur auf den Online-Plattformen und -Portalen der Unternehmen, mit denen Friendsurance kooperiert, wie die Deutsche Bank:

Mit der digitalen Bancassurance-Lösung können Deutsche Bank Kunden ihre Versicherungen online durch ihren Online Banking Account verwalten.
Dazu gehört eine Übersicht über vorhandene Versicherungen, aber auch persönlich auf den Kunden und dessen Lebenssituation zugeschnittene Vorschläge zur Optimierung des Versicherungsschutzes, die durch eine automatische Analyse ermittelt werden. Der Versicherungsbedarf wird mit dem aktuellen Versicherungsschutz abgeglichen und dem Kunden daraus resultierende Preis- oder Leistungsverbesserungen angeboten.

Nutzer werden zudem mit wenigen Klicks neue Versicherungen abschließen können. Die Möglichkeit, eine qualitativ hochwertige und individuelle Beratung zu erhalten, steht natürlich im Mittelpunkt der Versicherungsplattform. Mehr zum Geschäftsfeld “digitale Bancassurance” können Sie in unserem Blog nachlesen.

Friendsurance Business Webseite

Warum macht Friendsurance Business Bancassurance?

In einer repräsentativen Umfrage von Anfang August 2018 gaben mehr als die Hälfte aller Online-Banking-Nutzer an, dass sie Interesse daran haben, ihre Versicherungen in ihrem Online-Banking einsehen, verwalten und optimieren zu können.
Die Umfrage bestätigt die Überzeugung, dass der Kundenbedarf für diese integrierten Lösungen vorhanden ist. Daher will Friendsurance Business auch anderen Banken und Versicherungsunternehmen helfen, ihren Kunden solche Dienste anbieten zu können. Mit der Plattform von Friendsurance Business können so mehr Menschen erreicht werden, was das Ziel, Versicherungen kundenfreundlicher zu machen, ein Stückchen näher bringt.

Wie hängen Friendsurance, Friendsurance Business, Alecto und Megara zusammen?

Im Zusammenhang mit Friendsurance tauchen immer wieder die Namen “Megara GmbH” und “Alecto GmbH” auf. Daher einmal ein kurzer Überblick zur Rollenverteilung der Firmen:

  • Alecto GmbH agiert als unabhängiger Versicherungsmakler.

  • Die Megara GmbH fungiert als Versicherungsvertreter im Bereich Elektronikversicherungen.

  • Friendsurance ist dabei der Markenname, unter dem die Gesellschaften innovative Versicherungslösungen für Endkunden anbieten.

Verbunden werden Alecto GmbH und Megara GmbH durch eine Holding, die als Muttergesellschaft dient. Weitere Details zum Dreiergespann Holding, Megara GmbH und Alecto GmbH haben wir in diesem Blogartikel zusammengefasst.

Hinzu kommt nun die neue Marke Friendsurance Business, unter der digitale Bancassurance-Angebote zusammengefasst sind. Diese Marke richtet sich verstärkt an Geschäftskunden wie die Deutsche Bank.
Bisherige Friendsurance-Kunden bleiben von der neuen Marke unberührt.

Friendsurance ist mein Makler. Was bedeutet das nun für meine Verträge?

Für Sie und Ihre Verträge ändert sich mit der Veröffentlichung von Friendsurance Business nichts. Friendsurance bleibt weiterhin ihr Makler und ihre Verträge laufen wie zuvor unverändert weiter.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unseren Support, den Sie unter der Telefonnummer 0800-0870880 oder per Mail an support@friendsurance.de erreichen können.

Eine schöne Bescherung – gut versichert durch Weihnachtszeit und Jahreswechsel

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Weihnachtszeit ist Familienzeit. Es ist allerdings auch eine Zeit, in der ein guter Versicherungsschutz unerlässlich ist – denn auch wenn es zum Ende des Jahres in der Familie ruhig und besinnlich zugeht, herrscht bei Versicherungen Hochsaison. Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick, wie Sie sich über die Feiertage unbedingt absichern sollten.

Gut versichert durch Weihnachtszeit und Jahreswechsel


Alle Jahre wieder – die betriebliche Weihnachtsfeier

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Familie findet sich zusammen, um gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Auch auf der Arbeit wird der Jahresabschluss oft im Kreise der Kollegen mit einer betrieblichen Feier gewürdigt. Doch wie sieht es eigentlich mit Ihrem Versicherungsschutz aus, wenn Ihnen dort ein Unfall passieren sollte?

Grundsätzlich sind Sie als Beschäftigter durch ihre gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, falls Ihnen auf einer betrieblichen Weihnachtsfeier etwas zustoßen sollte. Das gilt auch, wenn diese außerhalb der Arbeitszeit und Ihres Arbeitsplatzes stattfindet.

Es gilt jedoch einige Regelungen einzuhalten, damit im Falle eines Unfalls ein Versicherungsschutz gewährleistet ist:
Die Weihnachtsfeier muss vom Unternehmen veranstaltet werden und von der Unternehmensleitung genehmigt sein. Zudem müssen alle Mitarbeiter eine Einladung erhalten haben.

Für Unfälle, die auf direktem Hin- und Rückweg zur betrieblichen Weihnachtsfeier passieren, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein – allerdings nur, sofern Sie nicht unter starkem Alkoholeinfluss stehen. Sollte ein Unfall maßgeblich deshalb verursacht werden, weil Sie zu tief ins Glas geschaut haben, dann kann es vorkommen, dass die Versicherung keine Schäden reguliert.

Das Gleiche gilt bei möglichen Umwegen, die Sie auf Ihrem Weg zur Weihnachtsfeier oder auf dem Rückweg nach Hause einschlagen, anstatt einen direkten Weg zu wählen.
Auch wenn Beschäftigte nach dem offiziellen Ende des Firmenevents weiterfeiern oder es sich um eine inoffizielle Veranstaltung handelt, die von den Beschäftigten selbst organisiert wurde, besteht kein Unfallversicherungsschutz.

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen…Weihnachtsbrände vermeiden

Endlich sind am Weihnachtsabend alle Verwandten eingetroffen und Ihre ganze Familie daheim versammelt. Nun wird erst einmal für gemütliche Stimmung gesorgt: Kerzen flackern und leise Weihnachtsmusik schwebt durch den Raum, um eine heimelige und besinnliche Atmosphäre zu schaffen.

Jetzt gilt es lediglich noch letzte Vorbereitungen zu treffen, ein wenig Weihnachtsdekoration anzubringen…doch plötzlich riecht es versengt.
Ist das etwa die gute Weihnachtsgans im Ofen? – Nein, der Adventskranz hat durch die unbeaufsichtigt brennenden Kerzen Feuer gefangen.
Zum Glück kann der in Flammen stehende Kranz jedoch schnell durch einen ordentlichen Schwall Wasser gelöscht werden.

Zu einer besinnlichen Weihnachtsstimmung gehört Kerzenlicht einfach dazu. Aber genau das macht die Adventszeit auch zur Hochsaison für Wohnungsbrände: Diese steigen laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) in diesem Zeitraum verglichen mit Herbst oder Frühjahr um bis zu 50% an.
Eine erhöhte Brandgefahr besteht vor allem zum Ende der Adventszeit, wenn Weihnachtsbaum und Adventskranz von der Heizungsluft ausgetrocknet und dadurch leicht entzündbar sind.

Lassen Sie eine offene Flamme bereits 15 Minuten unbeaufsichtigt, zum Beispiel indem Sie sich in einen anderen Raum begeben, gilt das als grobe Fahrlässigkeit, für die häufig kein voller Versicherungsschutz besteht.
Daher sollten Sie brennende Kerzen immer im Auge behalten!

Zudem sollten Sie die Standfestigkeit Ihres Weihnachtsbaumes überprüfen und diesen gut vorm Umkippen sichern, vor allem, wenn Haustiere oder Kinder im Haus sind.
Nicht vergessen: Auch wenn die Beleuchtung am Weihnachtsbaum heutzutage größtenteils elektronischer Natur ist, kann auch von solchen Lichterketten eine Brandgefahr ausgehen, z.B. durch defekte Netzteile.

Rauchmelder sind inzwischen gesetzlich vorgeschrieben und in privaten Wohnräumen Pflicht. So werden Sie durch ein akustisches Signal vor entstehenden Bränden gewarnt. Zusätzlich ist es sinnvoll, weitere Vorsorgemaßnahmen zu treffen, zum Beispiel einen Eimer Wasser neben dem Weihnachtsbaum parat zu halten.
Übrigens: Schäden durch Löschwasser werden von der Hausratversicherung übernommen – also sparen Sie bei Löschmaßnahmen nicht damit!

Ansonsten sind Schäden am Haus ein Fall für die Wohngebäudeversicherung, während für Einrichtungsgegenstände – übrigens auch die Weihnachtsgeschenke – die Hausratversicherung aufkommt.

 

Für lange Freude am neuen Smartphone – die Handyversicherung 

Endlich ist es soweit: Nach einem üppigen Festmahl und gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern werden die Geschenke unter dem Baum ausgepackt. Zu den beliebtesten Präsenten zählen dabei Gutscheine und Geld. Laut einer Umfrage von Statista planten ca. 58% der Befragten Ihren Lieben dieses Jahr ein Geschenk in dieser Form zu machen.

Doch auch Elektronikgeräte liegen oft unter dem Baum. Damit die Freude über das kostspielige neue Smartphone auch lange anhält, ist es sinnvoll, es versichern zu lassen, denn ein Displaybruch ist schnell passiert und vor allem bei neueren Modellen mitunter sehr kostspielig. Eine Handyversicherung springt bei solchen Schäden, die den Gebrauch des Smartphones beeinträchtigen, ein. 

Wer fährt so spät durch Nacht und Wind: mit dem Auto sicher durch den Winter

Auch wenn die Weihnachtszeit als besinnlichste Zeit des Jahres gilt, fällt eine Familienzusammenkunft oft sehr turbulent aus. Dementsprechend ist man manchmal auch ganz froh, wenn der Alltag wieder ein- und die Verwandtschaft in ihr eigenes Zuhause zurückkehrt.
Ihre Familienmitglieder machen sich also auf den Heimweg – und verursachen durch den aufgezogenen Nebel und daraus folgender, eingeschränkter Sicht prompt einen Auffahrunfall. Zum Glück bleiben alle Beteiligten unverletzt.

Im Winter ist bei der Autofahrt Vorsicht geboten. Glätte, Schnee und schlechte Sicht aufgrund rasch eintretender Dunkelheit erhöhen das Unfallrisiko erheblich. Der Anteil an witterungsbedingten Unfällen ist im Winter um 20% höher als in der warmen Jahreszeit: allein 64% aller schweren Nebelunfälle ereignen sich im vierten Quartal.

Grundsätzlich werden Schäden, die Sie bei einem Unfall verursacht haben, von Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert. Diese ist in Deutschland verpflichtend. Haben Sie eine Kaskoversicherung abgeschlossen, werden auch die Kosten für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug übernommen.

Verursachen Sie jedoch durch grobe Fahrlässigkeit einen Unfall, so ist die Kfz-Versicherung nicht verpflichtet, den Schaden zu regulieren: beispielsweise bei überhöhter Geschwindigkeit bei Glatteis, eingeschränkter Sicht durch unzureichend freigekratzte Scheiben oder das Fahren mit Sommerreifen bei winterlichen Wetterverhältnissen.

Doch auch wenn die Schadensregulierung über die Versicherung geregelt ist, ist das Auto Ihrer lieben Verwandtschaft jedoch vorerst hinüber, sodass diese sich wohl noch über Silvester einquartieren wird. Zum Glück sind vom üppigen Weihnachtsschmaus noch genügend Reste übrig.

Jahresabschluss mit Knall – die Silvesternacht

Nach der besinnlichen Weihnachtszeit geht es nun daran, das neue Jahr mit einer rauschenden Silvesterfeier gebührend einzuläuten. Punkt Mitternacht beginnt das bunte Feuerwerk mit jeder Menge Krach.

So schön dieses Spektakel auch aussieht, durch Feuerwerkskörper kann es leicht zu Sach- und Personenschäden kommen, wenn die Rakete, die eigentlich mit ihren bunten Farben den Himmel erstrahlen lassen sollte, stattdessen bei den Nachbarn durchs Fenster schießt, deren Wohnstube erleuchtet und zusätzlich noch den Weihnachtsbaum in Brand steckt.
Gut, dass Sie eine Haftpflichtversicherung haben!

Um mögliche Schäden durch Feuerwerkskörper zu vermeiden, sollten Sie immer darauf achten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und leicht brennbare Gegenstände schon vorher in Sicherheit zu bringen.
Bei Schäden an Dritten, die durch Feuerwerkskörper verursacht wurden, springt die Haftpflichtversicherung ein, jedoch nur, wenn der Schaden weder vorsätzlich noch fahrlässig herbeigeführt wurde.

Außerdem müssen Sie darauf achten, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten: Das bedeutet, dass Sie ausnahmslos in Deutschland zugelassene Feuerwerkskörper verwenden dürfen.
Für illegal aus dem Ausland erworbene Feuerwerkskörper besteht aufgrund der hohen Sprengkraft – und dementsprechend hohem Gefahrenpotential – nicht zwangsläufig ein Versicherungsschutz.

Entstehen in der Silvesternacht Schäden am Gebäude, zum Beispiel an Hauswand oder Dach, springt die Wohngebäudeversicherung ein, insbesondere wenn der Verursacher des Schadens nicht ermittelt werden kann.
Sollte ein Feuerwerkskörper Ihr Auto treffen, so ist dies ein Fall für Ihre Teilkaskoversicherung: diese greift bei Schäden durch Brand oder Explosion, die durch Unbekannte an Ihrem Fahrzeug verursacht wurden.


Auch wenn in der Zeit um den Jahreswechsel Hochsaison für Versicherungen herrscht, kommen Sie mit genügend Achtsamkeit auch wohlbehalten über die Feiertage.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche und vor allem sichere Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr! 

Schützen Sie was Ihnen wichtig ist – mit der Partner-Risikolebensversicherung

• Charlotte Haefner • Keine Kommentare • 

Mit der Weihnachtszeit beginnt auch die besinnlichste Zeit des Jahres, die man bevorzugt gemeinsam mit seinen Liebsten verbringt. Und auch wenn es ein Thema ist, mit dem sich niemand gerne auseinandersetzt, ist es doch schön zu wissen, dass Sie selbst und die Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, abgesichert sind, wenn Sie einmal nicht mehr da sind. Eine Paar-Risikolebensversicherung ist eine Möglichkeit sicherzustellen, dass Ihr Partner auch nach Ihrem Tod finanziell abgesichert ist.

Risikolebensversicherung für Paare

Eine Risikolebensversicherung ist als Hinterbliebenenschutz für Ihre Angehörigen zu verstehen.
Bei einem Todesfall haben Familienangehörige oder Lebenspartner in erster Linie mit der Bewältigung der Trauer zu kämpfen – und auch wenn das nur ein schwacher Trost ist, durch eine Risikolebensversicherung können Sie den Hinterbliebenen zumindest zusätzlich anfallende finanzielle Ängste ersparen.

Bei einer Risikolebensversicherung zahlen Sie für die im Vertrag vereinbarte Laufzeit regelmäßig Beiträge ein. Sollte innerhalb dieser Laufzeit der Todesfall eintreten, erhalten die von Ihnen festgelegten Begünstigten den vollen Betrag der vertraglich geregelten Summe.
Läuft die Vertragszeit jedoch ab, erlischt der
Versicherungsschutz  – Sie bzw. Ihre Angehörigen erhalten keine Leistung der Versicherung.

Für verheiratete Paare sowie Lebens- und auch Geschäftspartner bietet sich die Möglichkeit, eine Partner-Risikolebensversicherung abzuschließen.
Sie dient der Absicherung zwei finanziell voneinander abhängiger Partner. 

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung stehen Paaren dabei verschiedene Varianten zur Verfügung, z.B. zwei einzelne Verträge
(“Über-Kreuz-Versicherung”) oder auch ein verbundener Versicherungsvertrag. 

Sinnvoll ist eine Partner-Risikolebensversicherung, wenn Sie ein konkretes Risiko absichern wollen.
Das gilt zum Beispiel für Familien mit einem Hauptverdiener, ohne den sich die finanzielle Situation deutlich verschlechtern würde. Bei einer jungen Familie ist es oft üblich, dass einer der Partner nach der Geburt eines Kindes für eine Zeit lang zu Hause bleibt oder nur noch halbtags arbeitet. Würde nun das Gehalt des Vollzeit berufstätigen Partners wegfallen, so würde der Lebensstandard der Hinterbliebenen sinken.

Doch auch wenn beide Partner berufstätig sind, kann eine Paar-Risikolebensversicherung sinnvoll sein, denn in dem Fall rechnet man bei größeren Investitionen gewöhnlich auch mit beiden Einkommen.
Mit einer Paar-Risikolebensversicherung kann man sich so absichern, falls bei einem Todesfall eines dieser Gehälter wegfallen sollte: vor allem beim Abschluss eines hohen Kredits, der beispielsweise für eine Baufinanzierung verwendet wird oder anfallenden Ausbildungskosten der Kinder. Im Todesfall muss der hinterbliebene Partner so die Kosten nicht alleine stemmen.

Generell können bei einer Partner-Risikolebensversicherung eine Laufzeit und Versicherungssumme frei vereinbart werden. Beides sollten Sie individuell an die eigene Lebenssituation anpassen und im Idealfall zusammen mit Ihrem Versicherungsberater festlegen.
Haben Sie zusammen mit Ihrem Partner einen Kredit zur Baufinanzierung aufgenommen? Wie sieht es mit der Familienplanung aus? Stimmen Sie am Besten die Summe und Laufzeit auf Ihre Zukunftsplanung ab, beispielsweise bis der Kredit für das neue Haus abbezahlt ist oder Sie für Ihren Nachwuchs kein Kindergeld mehr beziehen.

Bevor Sie eine Partner-Risikolebensversicherung abschließen, müssen Sie in der Regel einige Gesundheitsfragen beantworten, die je nach Versicherungsgesellschaft unterschiedlich ausfallen.
Entsprechend der gemachten Angaben können sich auch die zu zahlenden Beiträge ändern:
liegt z.B. eine komplizierte Vorerkrankung vor, kann der Beitrag deutlich steigen oder gar eine Ablehnung zur Folge haben.
Auch der Status als Raucher oder Nichtraucher hat hier mitunter drastische Auswirkungen, da letztere in der Regel wesentlich günstigere Tarife erhalten.

Unverheiratete Paare erhalten beim Tod eines Partners aus der gesetzlichen Rentenversicherung keine Leistungen. Eine Risikoversicherung zur gegenseitigen Absicherung ist hier besonders sinnvoll. Dabei ist zu beachten, dass eine Erbschaftssteuer anfallen kann.

Inwieweit dies tatsächlich so ist, ist immer individuell vom Vertrag abhängig und kann von Fall zu Fall unterschiedlich ausfallen. Stirbt die versicherte Person und der Betrag wird nicht an den Versicherungsnehmer ausgezahlt, so fällt in der Regel eine Erbschaftssteuer an.
Die Höhe dieser Steuer ist abhängig von der Höhe der ausgezahlten Versicherungsleistung und den Freibeträgen. Der Steuerfreibetrag liegt bei unverheirateten Paaren bei 20.000 Euro. Verheiratete Paare haben einen Freibetrag von 500.000 Euro, bei Kindern beträgt die Summe 400.00 Euro.

Die Erbschaftssteuer können Sie umgehen, indem Sie Ihre Risikolebensversicherung als “Über-Kreuz” Variante abschließen. Neben dieser gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Sie beim Abschluss Ihrer Paar-Lebensversicherung wählen können, z.B. zwei einzelne oder einen verbundenen Vertrag.

Sie können beim Abschluss einer Risikolebensversicherung zwischen zwei einzelnen oder einem gemeinsamen Versicherungsvertrag wählen. Bei der Auswahl sollten Sie auf  steuerliche Unterschiede sowie Flexibilität achten.

Bei einer verbundenen Risikolebensversicherung teilen sich zwei Personen einen Vertrag, um sich gegenseitig abzusichern. Beide sind hier sowohl versicherte Person als auch Bezugsberechtigter.
Sobald einer der Partner verstirbt, erhält der hinterbliebene Partner die vereinbarte Versicherungssumme. Nach Auszahlung der Versicherungsleistung gilt der Vertrag als beendet und der weitere Versicherungsschutz für die zweite, im Vertrag genannte Person, erlischt.

Die Partner-Risikolebensversicherung ist meist günstiger als zwei Einzelverträge, da Gebühren und Prämien nur einfach erhoben werden. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass die Versicherungssumme auch beim gleichzeitigen Tod beider Versicherungsnehmer häufig nur einmal an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird – sollte also die Absicherung gemeinsamer Kinder im Vordergrund stehen, sollten Sie eine andere Variante in Erwägung ziehen.

Sie sollten außerdem beachten, dass die Partner-Risikolebensversicherung wenig Flexibilität bietet: Laufzeit sowie Höhe der Versicherungssumme gelten für beide Partner und können im Nachhinein nicht mehr angepasst werden.

Was passiert im Falle einer Trennung?

Sollten Sie aufgrund eines Trennungsfalls die Auflösung Ihrer Partner-Risikolebensversicherung wünschen, ist die Zustimmung beider Versicherungsnehmer nötig.
Dient die Versicherung der Absicherung gemeinsamer Kinder und soll daher auch nach einer Trennung weiterlaufen, kann in der Regel auch eine Änderung der Begünstigten vorgenommen werden. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass auch hier eine Erbschaftssteuer anfallen kann: wird das Bezugsrecht auf die Kinder übertragen, so gelten deren Freibeträge (400.000 Euro).

Bei dieser Variante sichern sich zwei Partner mit zwei einzelnen Versicherungsverträgen gegenseitig ab. Jede der beiden Personen schließt einen Vertrag ab, in dem sie gleichzeitig Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter ist, während der Partner als versicherte Person festgelegt wird. Das Leben des jeweils anderen wird dabei im eigenen Vertrag abgesichert.
Im Todesfall des Partners, der ja die versicherte Person ist, wird die Versicherungsleistung fällig.
Ein Vorteil einer Versicherung über Kreuz ist die hohe Flexibilität bei der Ausgestaltung der einzelnen Verträge. Außerdem werden im Todesfall beider Partner auch beide Versicherungssummen an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Lohnenswert ist die Über-Kreuz-Versicherung vor allem für unverheiratete Paare.  
Beim Erhalt von Beträgen, die 20.000 Euro überschreiten, fällt bei nicht ehelichen Lebensgemeinschaften meist eine Erbschaftssteuer an. Zum Vergleich: bei Ehepartnern beträgt dieser Freibetrag 500.000 Euro, bei Kindern 400.000 Euro.

Bei der Risikolebensversicherung über Kreuz ist das anders: Der Bezugsberechtigte der Versicherungsleistung ist laut Vertrag auch Versicherungsnehmer. Es fällt folglich keine Erbschaftssteuer auf die ausgezahlte Versicherungsleistung an, da diese aus einer eigens abgeschlossenen und bezahlten Versicherung stammt und nicht aus einem Erbvorgang: Immerhin hat der hinterbliebene Partner mit der Einzahlung der Beiträge die eigene Absicherung selbst geleistet und somit für den eigenen Hinterbliebenenschutz gesorgt.

Was passiert im Falle einer Trennung?

Im Fall einer Trennung soll der ehemalige Partner in der Regel im eigenen Vertrag nicht mehr als versicherte Person angegeben sein. Eine Lösung dieses Problems ist ein gegenseitiger Wechsel des Versicherungsnehmers, denn so können die Verträge als zwei getrennte Verträge behandelt werden. Nun kann jeder Partner individuell entscheiden, ob die Risikolebensversicherung abgeändert und fortgeführt oder ganz gekündigt werden soll.

Eine weitere Möglichkeit ist der Abschluss von zwei getrennten Verträgen, bei der jeder Partner eine eigene Risikolebensversicherung abschließt. Versicherungsnehmer und versicherte Person sind in diesem Fall identisch. Jeder der Partner versichert als Versicherungsnehmer das eigene Leben, der Partner wird lediglich als Begünstigter angegeben, der im Todesfall die vereinbarte Summe erhält.
Zwei einzelne Verträge sind deutlich flexibler als ein verbundener Vertrag, da Höhe der Versicherungsleistung und Laufzeit für jeden der beiden Partner individuell vereinbart werden können.
Im Todesfall beider Personen wird durch zwei einzelne Verträge außerdem eine doppelte Absicherung gewährleistet, denn die Angehörigen erhalten zwei Versicherungssummen aus den jeweiligen Verträgen.

Einen Haken gibt es jedoch: auf die ausgezahlte Versicherungsleistung kann eine Erbsteuer anfallen. Bei unverheirateten Paaren ist der Freibetrag mit 20.000 Euro deutlich geringer als in einer Ehe; hier beträgt er 500.000 Euro. Zwei einzelne Verträge sind bei unverheirateten Paaren also nur begrenzt sinnvoll.

Was passiert im Falle einer Trennung?

Da jeder Partner Inhaber seines eigenen Vertrages ist, ist eine Anpassung des Begünstigten, sofern nichts anderes vereinbart wurde, auch ohne Zustimmung der bisherigen begünstigten Person möglich.

Wenn Sie sich für eine Partner-Risikoversicherung entscheiden, sollten Sie zunächst überlegen, welche Variante optimal zu Ihrer Lebenssituation passt. Dabei sollten Sie unbedingt auch Anbieter vergleichen, um einen zu Ihrem persönlichen Bedarf passenden Tarif zu finden.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Risikolebensversicherung, die Sie lieber persönlich stellen möchten? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Versicherungsexperten: per Telefon oder ab sofort auch per Videocall.

Persönliche Beratung vor dem Bildschirm – die neue Videoberatung bei Friendsurance

• Charlotte Haefner • Keine Kommentare • 

Ein persönlicher Ansprechpartner, der Ihnen bei Fragen zur Seite steht, ist für Viele beim Thema Versicherungen ein Muss: Laut der Studie “Branchenkompass Insurance 2017” legen über 80% der Befragten Wert auf eine persönliche Beratung, wenn es um den Versicherungsschutz geht. Dabei ist individuelle Beratung eine Vertrauenssache, für die man sich genügend Zeit einplanen sollte. Deswegen bietet Friendsurance neben Beratungsgesprächen am Telefon nun auch die Möglichkeit einer Videoberatung an.

Videoberatung bei Friendsurance

Kennen Sie das? Um sich ausführlich über Ihren Versicherungsschutz zu informieren, wenden Sie sich an den Berater Ihres Vertrauens, doch kaum haben Sie endlich einen freien Platz im Terminkalender gefunden, müssen Sie nun die Anreise antreten – ausgerechnet ans andere Ende der Stadt. Gerade jetzt scheint außer Ihnen auch jeder Andere unterwegs zu sein und Sie quetschen sich in den ohnehin schon überfüllten Bus. Oder Ihnen steht die aussichtslose Suche nach einem freien Parkplatz bevor, und dann beginnt es auch noch zu regnen…

Dieses Szenario gehört nun der Vergangenheit an – dank der Möglichkeit zu einer Videoberatung, die Friendsurance ab sofort anbietet. Sie müssen für eine persönliche Beratung also nicht einmal mehr die Couch zuhause verlassen.

Digitalisierung in der Versicherungsbranche

Friendsurance geht mit der Einführung der Videoberatung einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung der Kundenberatung. Wünschen Sie sich eine Live-Beratung, finden aber ein Telefongespräch, bei dem Sie lediglich die Stimme Ihres Beraters hören, zu unpersönlich? Bei Friendsurance gibt es nun die Möglichkeit,
auf der Webseite einen Termin für einen Videocall zu buchen.

Wie das funktioniert?

Ihr Meeting –  im virtuellen Beratungsraum

Möglich gemacht wird diese Form der Beratung durch das Tool SnapView. SnapView ist eine digitale Plattform für Videoberatung und Online Präsentation. Die Teilnahme an den digitalen Beratungsterminen ist webbasiert, das heißt die Nutzer betreten über ihren Internetbrowser einen virtuellen Beratungsraum – es ist weder ein Download noch eine Installation nötig.
Den Zugang zu Ihrem virtuellen Beratungsraum erhalten Sie zusammen mit einer PIN über einen Link zugesendet. Der Sitzungsstart erfolgt dann ganz einfach per Mausklick.
Der
Schutz Ihrer Daten hat dabei selbstverständlich Priorität und wird durch eine starke Verschlüsselung gewährleistet – damit Ihr Gespräch auch vertraulich bleibt.

Vor allem bei beratungsintensiven und komplexen Versicherungsprodukten ist ein Videocall ein klarer Vorteil zu einem einfachen Telefongespräch, denn detaillierte Sachverhalte können auch visuell auf dem Bildschirm dargestellt werden. Denken Sie nur an das Ausfüllen von seitenlangen Formularen:
Wäre es nicht viel einfacher, wenn ein erfahrener Berater Sie dabei auch zuhause unterstützen könnte?
Bei einem Videocall ist das möglich! So kann Ihr Berater Ihnen
live beim Ausfüllen von Dokumenten helfen – mit dem Unterschied, dass Sie statt gemeinsam am Tisch eben vor dem Bildschirm sitzen.

Interaktive Zusammenarbeit auf dem Bildschirm

Das funktioniert durch sogenanntes Screensharing – hierbei überträgt Ihr Berater den Inhalt, den er auf seinem Computer vor sich sieht, in Echtzeit auf Ihren Monitor.
Doch nicht nur das – durch
Zeigepfeile und Marker, die sich über den Bildschirm steuern lassen, können Sie auch interaktiv zusammenarbeiten. Sie haben außerdem immer ein Miniaturbild Ihres Gegenübers vor Augen, das per Webcam übertragen wird – sich auf Wunsch jedoch auch jederzeit ausschalten lässt.
Selbiges gilt auch für Ihre Kamera: Sie entscheiden, ob sie vom Berater gesehen werden, oder ob Ihre Kamera ausgeschalten bleibt.
Auch
das Unterschreiben der Dokumente können Sie ganz einfach digital über Ihr Smartphone oder per Mail erledigen – dadurch sparen Sie sich die zeitaufwendigen Arbeitsschritte von Drucken, Scannen und Zurückschicken der Dokumente an Ihren Berater.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Videoberatungstermin!

Sind Sie neugierig geworden?
Dann
testen Sie die neue Videoberatung doch ganz einfach!
Hierfür benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang und einen aktuellen, gängigen Internetbrowser (ausgenommen Internet Explorer). Eine Kamera am Laptop ist nicht zwingend notwendig.
Bei der Vereinbarung eines Termins über die Friendsurance Webseite müssen Sie im Buchungsformular für Beratungstermine nach der Wahl Ihrer gewünschten Terminart lediglich die Option “Videoberatung” anklicken und Ihren Wunschtermin wählen. So können Sie sich per Videocall von unseren kompetenten Ansprechpartnern zum Thema Versicherungsschutz beraten lassen – auch von zuhause, gemütlich von der Couch aus.