Das beste Handy für Ihre Kinder

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Ihr Kind liegt Ihnen seit Wochen damit in den Ohren, dass es sich ein eigenes Handy wünscht? Als Eltern entscheiden Sie natürlich selbst, wann Ihr Kind das erste Handy bekommt und wie teuer es sein darf. Wir verraten, was Sie bei der Auswahl des Handys beachten sollten und welche günstigen Einsteiger-Handys es für Kinder gibt.

Handy für Kinder © Friendsurance

Welches Handy ist für Kinder geeignet?

Es hängt von Ihrem Geldbeutel und der Nutzung des Handys ab, für welches Modell Sie sich entscheiden. Natürlich zählt für Kinder vor allem das Design, vollumfängliche Internet- und App-Funktionen und eine gute Kamera für Selfies mit Freunden. Für Sie zählt allerdings, dass das Handy günstig ist und nur die notwendigsten Funktionen besitzt. Wenn Ihr Kind ein bestimmtes Modell auf der Wunschliste hat, dann sollten Sie als Eltern grundsätzlich genau prüfen, ob dieses Handymodell altersgerecht ist und sich selbst in Ruhe über verschiedene Smartphones, ihre Funktionen und Leistungen informieren. Ein Kind von 12 Jahren braucht noch kein hochwertiges Modell wie das iPhone 6, mit dem es sehr sorgsam umgehen sollte. Schnell fällt es herunter, wird irgendwo liegen gelassen oder nicht beaufsichtigt. Wir haben hier einige Modelle aufgelistet, die für Einsteiger und Kinder sehr gut geeignet sind.

Samsung Galaxy J5 oder Galaxy Xcover 3

Ein gutes Handy für Einsteiger ist das Samsung Galaxy J. Die Reihe Galaxy J5, J3 oder J1 eignen sich alle für Einsteiger und sind in der Preisklasse für um die 200 € erhältlich. Das Handy hat ein schlankes Design, eine gute Kamera und ausreichende Prozessorgeschwindigkeit. Für diesen Preis ein gutes Ersthany für Ihr Kind.

Sollte ihr Kind viel herumtoben und das Handy gerad in unwegsames Gelände mitführen, dann empfehlen wir die Outdoor-Variante der Samsung Reihe. Das Galaxy Xcover ist besonders robust, wasserfest und hat eine gute Kamera. Es ist ebenfalls für bis zu 200 € erhältlich.

Nokia Lumia 550

Unter den Windows-Phones ist das Nokia Lumia 550 für UVP 120 € zu empfehlen. Mit LTE-Technik und Microsoft Edge Browser eignet es sich gut, um Handy Games und andere Anwendungen zu zocken. Es wird von Microsoft als einfaches Business-Handy empfohlen, da es auch mit Windows 10 alle Word-Funktionen enthält. Damit lassen sich aber auch Notizen für die Schule praktisch abspeichern und digital organisieren. Der Akku sollte bei ständiger Benutzung einen ganzen Tag halten.

Wiko Birdy
Wiko Birdy oder Wiko Rainbow

Der französische Hersteller Wiko bietet gute Smartphones im unteren Preissegment zwischen 120 und 150 €: Es ist handlich und besitzt eine ausreichende Bildschirmfläche. Kleine Gamer werden sich über eine gute Grafik und LTE-Geschwindigkeit freuen, die auch Spiele wie das beliebte grafisch aufwendige Fussballspiel FIFA ermöglichen.

Motorola Moto G4 Play

Motorola bietet mit den Moto Gs eine Reihe sehr guter einfacher Smartphones. Besonders preisgünstig ist das Moto G4159 € UVP. Das Handy liegt gut in der Hand und lässt sich einfach bedienen. Fotos lassen sich mit der rückseitigen 8-MP-Kamera und 5-MP-Frontkamera schießen. Auch die Prozessorleistung kann sich für ein Handy dieser Preisklasse sehen lassen. Ob Spiele, Fotos oder App-Anwendungen, das Moto G4 hat alles, was das Herz begehrt. Besonderer Zusatz: 2 Jahre kostenloser Speicherplatz von Fotos via Google Fotos.

Tarif oder Vertrag?

Damit Sie die Kosten im Überblick haben, empfiehlt sich ein Prepaid-Tarif. Ein Handy mit Vertrag ist zwar oft preisgünstiger, verleitet aber zur übermäßigen Nutzung. Mit einer Prepaid-Karte und eingeschränktem Datenvolumen haben Sie gerade bei jüngeren Kindern eine bessere Kontrolle. Damit das Kind ein Bewusstsein für die Kosten des Handys entwickelt, sollten Sie es mit dem Taschengeld an den Kosten beteiligen.

Kann ich das Handy meines Kindes versichern lassen?

Da Kinder oft nicht sorgsam mit einem Handy umgehen, kommt es schnell zu zahlreichen Schäden wie Displaybruch, Gehäusebruchschäden oder das Handy wird liegengelassen und entwendet. Gerade für hochpreisige Handys wie das iPhone 6 oder 7 oder das neueste Modell von Samsung Galaxy S7 wäre dann eine Versicherung sinnvoll.

Was Sie wissen sollten:

  • Ein minderjähriges Kind kann keinen Versicherungsvertrag abschließen. Das heißt, wenn ihr Kind unter 18 Jahre alt ist, müssen Sie als Versicherungsnehmer die Versicherung für Ihr Kind abschließen.
  • Sie können als Versicherungsnehmer eine Geräteversicherung für ein Handy abschließen, das Ihr Kind benutzt. Dann sollten Sie aber wissen, dass im Versicherungsfall nicht garantiert ist, dass jede Handyversicherung einen Schaden reguliert, der bei der Nutzung durch ein minderjähriges Kind entstanden ist. Hier sollten Sie sich genau die Versicherungsbedingungen durchlesen und bei der jeweiligen Versicherung nachfragen, ob das Handy auch versichert ist, wenn ein minderjähriges Kind es nutzt.

Wenn Sie eine Handyversicherung über Friendsurance abschließen, ist das Gerät auch gegen alle Schäden versichert, wenn Ihr Kind es benutzt. Im Premium-Tarif mit Rundumschutz sogar gegen Diebstahl, Einbruch-Diebstahl und Raub für nur 7,99 € monatlich. Die Versicherung besitzt keine Mindestlaufzeit und keine Selbstbeteiligung im Schadensfall. Sie können bei Fragen dazu gern kostenlos unseren Support unter der Telefonnummer 0800 087 0880 kontaktieren oder Sie schreiben eine E-Mail an support@friendsurance.de.

Ab welchem Alter sollten Kinder ein eigenes Handy bekommen?

Ob Ihr Kind ein eigenes Handy haben sollte, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Wie alt ist ihr Kind?
  • Geht es nur um die mobile Erreichbarkeit oder möchte Ihr Kind damit Videos schauen, im Internet surfen und sich mit seinen Freunden über Facebook und WhatsApp austauschen?

Wenn es nur um die Erreichbarkeit geht, wenn es allein unterwegs ist, dann ist sogar ein einfaches Handy ohne Internetfunktion ausreichend. So ein Handy können auch Kinder in einem Alter zwischen 8 und 12 bedienen. Viele der einfachen Handys sind mit unter 50 EUR sehr preisgünstig. Wenn Ihr Kind jedoch vor allem ein internetfähiges Smartphone mit Zugriff auf zahlreiche Spiele und Apps möchte, sollten Sie sich fragen, ob es das Alter und die nötige Medienkompetenz besitzt.

Smartphones sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet

Ein Smartphone ermöglicht den Zugang zu zahlreichen kinder- und jugendgefährdenden Inhalten. Mit der Nutzung von öffentlichen sozialen Netzwerken wie Facebook und Instant Messenger Apps wie Whatsapp entsteht außerdem die Frage des Datenschutzes. Daher sind Smartphones für Kinder unter 12 Jahren generell nicht geeignet.
In einem Alter ab 13 Jahren können die meisten Jugendlichen verantwortungsvoll mit einem Smartphone umgehen. Man sollte dennoch mit dem Kind über die Nutzung des Smartphones und die Gefahren des Internets reden und einige Regeln festlegen.
Es bringt nichts, einem Jugendlichen von 14 Jahren die Handy-Nutzung generell zu verbieten, wenn der gesamte Freundeskreis in der Schule über das Smartphone kommuniziert. Das kann schnell soziale Ausgrenzung zur Folge haben. Man sollte dem Kind aber einen angemessenen Umgang beibringen und zeigen, dass es Situationen gibt, in denen das Handy ausgeschaltet wird.

So bereiten Sie Ihr Kind auf die Handynutzung vor

Sie können selbst am besten entscheiden, wann ihr Kind soweit ist, ein eigenes Handy zu benutzen.
Folgende Punkte können Ihnen dabei eine Orientierung sein:

  • Kennt Ihr Kind die Gefahren des Internets (Cybermobbing, Datenklau, Viren) und weiß, dass man vertraulich mit privaten Informationen umgeht und bestimmte Daten nicht preisgibt?
  • Weiß ihr Kind, wie man für das Handy einen Pin einrichtet und den Bildschirm sperrt?
  • Ist Ihr Kind in der Lage die Kosten der Smartphone-Nutzung zu überblicken?
  • Weiß Ihr Kind, dass es ohne Rücksprache mit Ihnen keine kostenpflichtigen Apps herunterlädt?

Je nachdem wie alt Ihr Kind ist, sollten Sie folgende Nutzungsregeln vereinbaren:

  • Suchen Sie das Smartphone-Modell für Ihr Kind aus, richten es gemeinsam ein und überprüfen, ob alle installierten Apps altersgerecht sind und welche Zugriffe das Kind bekommt.
  • Schaffen Sie ein Bewusstsein für Datenschutz und erläutern Sie, dass Ihr Kind Passwörter und Zugangsdaten nicht weitergibt und in öffentlichem ungesichertem W-LAN bestimmte Dienste nicht nutzen sollte, weil Dritte auf das Handy zugreifen könnten.
  • Klären Sie mit Ihrem Kind den verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy und überprüfen Sie, was Ihr Kind in sozialen Netzwerken postet und preisgibt.
  • Vereinbaren Sie konkrete Nutzungszeiten und stellen Sie sicher, dass das Handy in der Schule während des Unterrichts, beim gemeinsamen Essen und Aktivitäten mit der Familie sowie in der Nacht nicht genutzt wird.

Wichtig: Sie sind ein Vorbild für Ihr Kind! Überdenken Sie Ihre eigene Handynutzung und halten Sie sich ebenfalls an die Regeln, sonst können Sie diese Ihrem Kind auch nicht glaubhaft machen.

 

Katja Nauck war bis November 2016 Social-Media-Managerin bei Friendsurance und verantwortete den Content im Friendsurance Blog. Sie sammelte bereits Erfahrung als Blogredakteurin und Social Media Verantwortliche für verschiedene Startups und Verlage.

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