Warum Familien mit geringem Einkommen eine Haftpflichtversicherung haben sollten

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Laut einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamts haben 15% aller Haushalte keine private Haftpflichtversicherung. Vor allem Geringverdiener verzichten auf die mitunter wichtigste Versicherung. Im Schadensfall kann es richtig teuer werden, wenn man keine Haftpflichtversicherung besitzt. Wir zeigen, wie man auch als Geringverdiener gut abgesichert ist und dabei noch Geld sparen kann.


Privathaftpflichtversicherung Familie


Das Statistische Bundesamt fand heraus, dass nur 65% der Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 1.110 € im Monat eine Haftpflichtversicherung besitzen. Damit sind Geringverdiener im Haftpflichtfall unterdurchschnittlich versichert. Das kann sehr teuer werden, wenn es zum Schadensfall kommt. Viele Geringverdiener sind sich nicht bewusst, in welchen zahlreichen Lebenslagen Haftpflichtschäden auftreten können und was eine Haftpflichtversicherung für den Versicherten leistet. Wir bringen Licht ins Dunkel.


Verbreitung der Haftpflichtvesicherung Statistisches Bundesamt © friendsurance

Für die Privathaftpflichtversicherung gilt grundsätzlich:



– Im BGB ist in Deutschland geregelt, dass derjenige haftet, der einer anderen Person einen Schaden zufügt.
– Man haftet immer mit seinem gesamten Vermögen in unbegrenzter Höhe, teilweise lebenslang.
– Eltern haften im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht für ihre Kinder und damit für die Schäden, die Kinder anderen Personen zufügen

Versicherte Schäden



Die private Haftpflichtversicherung übernimmt alle Schäden, die eine Person innerhalb der Familie einer Person außerhalb der Familie zufügt. Sachschäden, die den Familienmitgliedern untereinander passieren, sind von dem Versicherungsanspruch immer ausgeschlossen. Personenschäden unter Familienmitgliedern sind jedoch meist mitversichert.
Die Haftpflichtversicherung übernimmt im Schadensfall dann die Leistungen gegenüber dem Geschädigten und prüft genau, wann ein Anspruch besteht.

Da man für die gesamte Familie eine Haftpflichtversicherung abschließt, benötigt nur ein Familienmitglied, also Vater oder Mutter, eine Haftpflichtversicherung. Die anderen Familienmitglieder sind automatisch inbegriffen. Unverheiratete Kinder sind bis zur Volljährigkeit und Erstausbildung über die Eltern versichert.
Der Versicherungsschutz einer Privathaftpflichtversicherung gilt weltweit und rund um die Uhr. Auch bei längeren Auslandsaufenthalten sind Sie bei Schadensverursachung im Hotelzimmer oder der Ferienwohnung abgesichert.


Schadensersatzanspruch bei Schlüsselverlust: Wer den eigenen Haus- oder Wohnungsschlüssel verliert, hat keinen Anspruch auf Ersatzleistung. Wenn jedoch der Schlüssel des Arbeitgebers oder Nachbars verloren geht, greift der Versicherungsanspruch der Haftpflichtversicherung ebenfalls. Da ein Arbeitgeber bei Schlüsselverlust meist die gesamte Schließanlage austauschen lässt, kann die Schadenssumme hier schnell im 5-stelligen-Bereich liegen.


Wer sich informieren möchte, welche zahlreichen Schäden es bei der Haftpflichtversicherung geben kann, findet in den folgenden zwei Blogartikeln detaillierte Fallbeispiele:


Versicherungsleistungen



Die private Haftpflichtversicherung übernimmt im Schadensfall folgende Leistungen:

Ersatzkosten der beschädigten Gegenstände
Kosten für Folgeschäden bei Personen
Bergungskosten und Behandlungskosten verletzter Personen
Verdienstausfall
Schmerzensgeld oder lebenslange Rente bei bleibenden Schäden
Abwehr unberechtigter Ansprüche des Geschädigten

Was passieren kann, wenn man nicht haftpflichtversichert ist:



Wer keine Haftpflichtversicherung besitzt, müsste Schadensleistungen, die sich teilweise auch über Generationen weiter vererben können, aus der eigenen Tasche bezahlen. Wenn man nicht in der Lage ist, diese Summe aufzubringen, hat man nur noch die Möglichkeit mit anwaltlicher Beratung eventuelle Ansprüche gerichtlich abzuwehren. Im schlimmsten Fall droht hier die Insolvenz bei längerer Zahlungsunfähigkeit. Wenn man die ganze Familie mit einem Haftpflichtvertrag absichert, entgeht man dieser Konsequenz.

Auch für den Geschädigten bedeutet die fehlende Haftpflichtversicherung des Schadensverursachers eventuell, dass er auf den Kosten sitzen bleibt. Um diesem Risiko zu entgehen, gibt es eine sogenannte Forderungsausfalldeckung, die manche Versicherer bei der Haftpflichtversicherung anbieten. Sie übernimmt im Fall eines zahlungsunfähigen Verursachers entstandene Kosten. Eine Haftpflichtversicherung schützt also beide Seiten – Verursacher und Geschädigten.

Wie man bei der Haftpflichtversicherung Geld sparen kann



In einem Geringverdiener-Haushalt muss man auf jeden Cent achten und rechnet genau aus, wie viel nach Abzug der laufenden Kosten übrig bleibt. Dabei muss eine gute Haftpflichtversicherung nicht unbedingt sehr teuer sein. Es ist wichtig, dass man einen Tarif wählt, der den eigenen Bedürfnissen der Familie entspricht und die wichtigsten Schadensfälle absichert.

Friendsurance bietet mit dem Schadensfrei-Bonus eine praktische Lösung, die es gerade Geringverdienern ermöglicht, trotz knappen Geldbeutels nicht auf die wichtige Haftpflichtversicherung verzichten zu müssen. Der Vorteil: Zu Beginn jeden Jahres gibt es bis zu 40% der Beiträge zurück, wenn kein Schaden reguliert werden musste.
Bei einem Familienhaftpflichtvertrag mit einem Jahresbeitrag von 75 € würden Sie 30 € zurückerhalten, wenn nichts passiert ist. Mit diesem Prinzip haben Geringverdiener die Möglichkeit am Jahresanfang noch ein kleines Polster zurück zu erhalten und trotzdem für den Schadensfall rundum abgesichert zu sein.

Katja Nauck war bis November 2016 Social-Media-Managerin bei Friendsurance und verantwortete den Content im Friendsurance Blog. Sie sammelte bereits Erfahrung als Blogredakteurin und Social Media Verantwortliche für verschiedene Startups und Verlage.

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